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Das Beste am Lehrgang «Christliche Spiritualität» war für mich die Kombination von intellektueller Herausforderung und der persönlichen Erfahrung, das Verkosten von innen her. Durch die Verbindung dieser zwei Ebenen kann man innerlich wachsen, und das ist es, was für mich diesen Lehrgang so einmalig macht.

Die christliche Mystik in ihrer ganzen Bandbreite kennen lernen

Seit ich denken kann, träume ich des Nachts, oder genauer: kann mich beim Aufwachen an einen, manchmal an mehrere Träume erinnern. Nach fünf Jahrzehnten Traumerfahrung will ich für einmal tiefer gehen. Es ist tiefer November, neblig, kalt, und auf dem Programm steht Zen, Traumarbeit und luzides Träumen. Was genau soll luzides Träumen sein? Kann ich das, will ich das? Traumforscher und Zen-Lehrer Peter Widmer empfängt uns in der alten Villa mit einem Lächeln. 16 Kursteilnehmende lächeln zurück und begeben sich ins Abenteuer.  

Advent, Weihnachten, Übergang ins neue Jahr

Die Nächte werden länger, das Licht der Weihnacht naht. In den Worten von Dietrich Bonhoeffer: "Lass warm und hell die Kerzen heute flammen, die Du in unsere Dunkelheit gebracht, führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen! Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht." Dem Licht möchten wir in unseren Angeboten rund um Weihnachten Raum schenken.

Im Gespräch mit Prof. Lydia Maidl, Theologin und Dozentin für Spiritualität und Spiritual Care

«Mir scheint es überaus wichtig, präsent zu sein, wo sich diese existentiellen Fragen unausweichlich stellen, sowohl den Menschen in Krise und Krankheit als auch den professionell Begleitenden».

Interview mit Prof. Dr. Christine Büchner

Dr. Christine Büchner ist Prof. und Leiterin des Instituts für Kath. Theologie und stv. Direktorin der Akademie der Weltreligionen in Hamburg. Sie wirkt im Vorstand der Meister-Eckhart-Gesellschaft mit. Im Rahmen der Meister Eckhart Tagung vom 31.10. - 3.11.2019 hält sie ein Referat zum Thema «Unsicherheit wagen – Zur Bedeutung des Denkens von Meister Eckhart heute».

Am 19. September 2019 ist Erwin Egloff, Zen-Lehrer der Glassman-Lassalle Zen-Linie verstorben. Erwin, langjähriger Leiter von Fasten- und später Zen-Kursen, war ein Freund des Lassalle-Hauses. Er gehörte zu meinen ersten Schülern und erhielt 2004 Dharma-Transmission und die Zen-Lehrbefugnis sowie den Namen «Mu i no shin nin» (der wahre Mensch ohne Rang).

Shibashi ist Poesie und Meditation in Bewegung. Ausser Motivation und etwas Zeit zum Üben benötigt man absolut nichts. Und wenn wir es dann noch schaffen, Shibashi so selbstverständlich wie Zähneputzen im Alltag zu integrieren, gehen wir mit dem Gefühl tiefer Verwurzelung durch das Leben.

Interview mit Heidi Mettler, Teilnehmerin Alterskurs "Das Beste kommt noch"

Menschen über 60 müssen sich mit sich selbst auseinandersetzen. Da ist ein enormes Know-how, das brachliegt, aber auch ein spirituelles Potential, das aktiviert werden kann. Ich würde viel mehr «vor mich hindümpeln», hätte ich diesen Kurs nicht entdeckt.

«Gott in allen Dingen suchen und finden»: Der Leitgedanke von Ignatius von Loyola, Gründer des Jesuitenordens, ist Aufforderung und Trost in einem. Der Jesuit Pierre Teilhard de Chardin (1881-1955) formuliert es fünf Jahrhunderte später so: «Gott ist nicht weit von uns entfernt. Er ist am Ende meiner Feder, meiner Hacke, meiner Bürste, meiner Nadel, meines Herzens und meiner Gedanken.» Ignatianische Spiritualität heisst, sich auf den Weg zu machen auf der Suche nach Gottes Wirken.